In dem Buch des Historikers S. Melgunov „Das Schicksal Kaiser Nikolaus II. nach seiner Abdankung“ gibt der Kommandeur der 2. Sumy-Husaren-Staffel, Stabskapitän Sokolov, der an einer der Expeditionen zur Vorbereitung der Befreiung der Zarenfamilie teilnahm, eine wichtige Aussage. Als Sokolow im Dezember 1917 in Moskau ankam, traf er in der Wohnung eines gewissen P., eines in geistlichen Kreisen tätigen Rechtsanwalts, den Bischof Nestor von Kamtschatka an. Sofort wurde ihm erklärt: „Wir müssen den Zaren retten. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Er ist in Gefahr.“ Auf diesen Befehl hin führte P. Sokolow eine damit verbundene Aufgabe aus: Er brachte zu einem der Klöster in der Nähe Moskaus eine Proklamation zur Übergabe an die Union der Bannerträger. Die Proklamation enthielt einen Aufruf zur Organisation in Zellen für die baldige Einberufung des Allrussischen Zemsky Sobor.


